Cannabisbutter
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Cannabisbutter ist eine grundlegende Zutat in der Welt der Cannabisküche. Pur, als Brotaufstrich für Toast mit Marmelade oder als Zutat für Süßigkeiten und Desserts ist es eine schmackhafte Möglichkeit, Marihuana zu konsumieren. Auf diese Weise kann man es sowohl für therapeutische Zwecke als auch für Erholungszwecke verwenden. Der Verzehr von Cannabutter stellt eine Alternative dar, Cannabis zu genießen, ohne es zu rauchen.
Der Verzehr von Cannabutter
Die am weitesten verbreitete Methode des Marihuanakonsums ist zweifellos das Rauchen (Verbrennung). Seit einiger Zeit erleben wir den Boom von Vaporizern für Marihuana und elektronischen Zigaretten, mit denen die Verbrennung vermieden wird, was eine Alternative zum traditionellen Rauchen von Gras darstellt (Joint, Pfeifen, Bongs usw.). Eine andere Form des Cannabiskonsums ist die Aufnahme als Nahrung, vielleicht ist es eine weniger verbreitete Form des Konsums, aber genauso kreativ, unterhaltsam und effektiv wie jede andere Form des Cannabiskonsums.
Der Verzehr von Marihuana in Lebensmitteln verhindert alle Atemwegserkrankungen, die vom Rauchen oder Verdampfen hervorgerufen werden können. Für den Verzehr als Lebensmittel ist lediglich die Einnahme der entsprechenden Dosis erforderlich, die natürlich von der körperlichen Verfassung eines jeden und der individuellen Konsumgewohnheit von Marihuana abhängt.

Unter den verschiedenen Formen des Verzehrs von Marihuana in Lebensmitteln ist Cannabutter die Hauptzutat für Cannabisdesserts und -süßigkeiten.
Bei jeder Einnahme von Marihuana als Nahrungsmittel muss man sehr vorsichtig mit der Dosierung für den Konsum umgehen. Es ist zwingend notwendig, das Potenzial von dem Gras zu kennen, das wir verwenden werden, um die Menge anpassen zu können, die wir einnehmen. Wir müssen wissen, ob das Cannabis, das wir für die Zubereitung der Butter verwenden, ein mildes, starkes oder sehr starkes Marihuana ist.
Man muss unbedingt beachten, dass als Nahrung aufgenommenes Cannabis eine viel stärkere psychoaktive Wirkung hat, als wenn man es raucht. Die Wirkung von verzehrtem Marihuana erreicht 100 % seines psychoaktiven Potentials, geraucht erreicht es nur 40 %, da sich durch die Verbrennung ein großer Teil der Buds verflüchtigt.
Jedes Mal, wenn man eine neue Cannabutter zubereitet, muss man vorher Testverkostungen durchführen, beginnend mit einer geringeren Menge bis hin zu einer größeren Menge, bis man die Wirkung besser einschätzen kann und weiß, wie man es dosieren muss, sowohl für den Verzehr als Brotaufstrich als auch für die Verwendung als Zutat für andere Gerichte oder Desserts.
Wenn man Cannabis isst, tritt die Wirkung oder der Rausch nicht so augenblicklich ein wie beim Rauchen, im Gegenteil, es kann eine halbe bis anderthalb Stunden dauern, bis es so weit ist. Dieses Zeitfenster muss berücksichtigt werden, bevor man Rückschlüsse über die Wirkung der Dosis ziehen kann.
Wie man Cannabisbutter zubereitet
Alle Rezepte für Cannabisbutter sind relativ ähnlich, in den Zutaten unterscheiden sie sich nicht sonderlich: Butter, Marihuana und Wasser. Die Zubereitungszeiten variieren bei den verschiedenen Rezepten, in jedem Fall lautet eine grundlegende Regel: Je länger die Garzeit, desto niedriger die Temperatur.
Das Rezept, das wir zubereiten werden, ist ein Grundrezept für Cannabisbutter mit einfacher Zubereitung. Ausgehend von diesem Rezept kann man einige Abläufe variieren. Nachdem man mit mehr und mehr Erfahrung bei der Zubereitung von Cannabisbutter gesammelt hat, kann man mehr damit experimentieren.
Wenn ihr zum ersten Mal Cannabutter zubereitet, ist es besser, mit der minimalen Grasdosis anzufangen, da es wie bei der Zubereitung immer besser ist, moderat zu beginnen, bis man etwas Erfahrung gesammelt hat.
Wir verwenden eine Cannabissorte aus unserer Samenbank von Philosopher Seeds, die Amnesika 2.0, davon haben wir uns die Überreste einer Maniküre zunutze gemacht, die uns zusammen mit kleinen Buds von den unteren Pflanzenzweigen ein Gesamtgewicht von 20 Gramm hochwertiges Gras ergeben.

Rezept für Cannabisbutter
Zutaten für unsere Cannabutter:
- 500 ml Wasser
- 250 gr Butter
- 20/50 gr Reste von Cannabis-Maniküre (wenn wir Buds verwenden, kann man die Grasmenge auf 10/15 gr reduzieren)
Utensilien für die Zubereitung:
- Topf
- Silikon-Spatel
- Sieb
- Glasschale
Cannabisbutter in 5 einfachen Schritten herstellen:

1. Den halben Liter Wasser im Topf erhitzen. Wenn das Wasser fast den Siedepunkt erreicht hat, die Hitze auf ein Minimum reduzieren und das Marihuana hinzufügen. Das Wasser darf niemals kochen.

2. Mithilfe der Silikonspatel konstant umrühren und das Marihuana bei geringer Hitze 5 Minuten weiter köcheln. Anschließend die 250 gr Butter in gewürfelten Stücken hinzugeben.

3. Im Topf mit dem Wasser, Marihuana und Butter weiter mit der Spatel umrühren, ohne die Mischung zum Kochen zu bringen. Nach einer halben Stunde ist die Butter siebfertig. Hitzezufuhr abschalten und die Glasschale vorbereiten, um vorsichtig und ohne sich zu verbrennen die gesamte Mischung durch das Sieb in die Glasschale zu filtern.

4. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und die Schale dann für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen, damit die Butter fest wird und sich vom Wasser ablöst.

5. Nach dieser Zeit im Kühlschrank bilden sich zwei gut getrennte Schichten, oben die Butter und unten das Wasser. Das Wasser entfernen und die Cannabisbutter bis zum Verzehr in einem Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Nach 8 Stunden im Kühlschrank hat sich die Marihuana-Butter verfestigt und vom Wasser gelöst.
Wir können die Haltbarkeit für die Aufbewahrung der Cannabisbutter im Kühlschrank nicht genau festlegen, da in jedem Fall das Verfallsdatum von der verwendeten Butter zu beachten ist. Aber es ist am besten, sie möglichst bald zu verwenden, wir können unsere nächste Feier nutzen und die Cannabutter für einen leckeren Cannabiskuchen oder Brownie verwenden. Bei Philosopher Seeds wissen wir jetzt schon, dass sie in unsere nächste Geburtstagstorte kommt.
Guten und berauschenden Appetit!